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Wer führt das KI-Projekt wirklich – Ihr Kunde oder Ihre IT

Wer führt das KI-Projekt wirklich – Ihr Kunde oder Ihre IT

Wer führt das KI-Projekt wirklich – Ihr Kunde oder Ihre IT

x25lab.com – Planbare Digitalisierung · 02.06.2026
Verbindlicher Transparenzhinweis zur Erstellung dieses Beitrags
KI-generiert/bearbeitet · unter Einbezug eigener Quellen (RAG) · nicht unabhängig verifiziert

Dieser Beitrag wurde ganz oder teilweise mit generativer KI erstellt oder bearbeitet. Dabei wurden im Rahmen eines Retrieval-Augmented-Generation-Verfahrens (RAG) eigene bzw. intern verfügbare Quellen, Dokumente und Datenbestände einbezogen. Eine unabhängige externe Verifizierung oder eine vollständige manuelle Prüfung sämtlicher Tatsachenbehauptungen, Zahlen, Zitate, Quellenverweise, Rechtsstände und Schlussfolgerungen hat vor Veröffentlichung nicht stattgefunden. Trotz Einbezug eigener Quellen wird keine Zusicherung für Vollständigkeit, Aktualität, Richtigkeit oder Eignung im Einzelfall übernommen. Der Beitrag dient ausschliesslich allgemeinen Informationszwecken. Massgeblich bleiben die jeweiligen Originalquellen sowie die fachliche Prüfung im Einzelfall.


Überraschende Kernaussage: Ohne klare Rollen kippt jedes KI-Projekt

Wenn Sie mich fragen, sag ich es offen: die meisten KI-Initiativen scheitern nicht an Technologie, sondern an Verantwortlichkeiten. Haben Sie das auch schon erlebt, dass ein Proof of Concept glänzt und dann plötzlich niemand mehr weiss, wer das Modell in den Betrieb übernimmt? In meiner Beratungspraxis sehe ich immer wieder, wie unklare Zuständigkeiten Zeit, Geld und Vertrauen kosten.

Warum Rollen so viel mehr sind als Titel

Kennen Sie den Unterschied zwischen Verantwortung und Zuständigkeit in Ihrem Team? Verantwortung bedeutet, das Ergebnis zu vertreten. Zuständigkeit bedeutet, die Arbeit tatsächlich zu tun. Bei KI-Projekten fehlt oft die Kombination beider Aspekte. Datenverantwortliche, Modellverantwortliche und Fachbereich sind verschiedene Rollen. Wer entscheidet bei Modellfehlern? Wer stellt die Datenqualität sicher? Solche Fragen klingen banal, verändern aber alles, wenn sie nicht geklärt sind. Was ich dabei sehe: Teams zögern Entscheidungen hinaus, weil niemand die endgültige Verantwortung trägt.

Typische Fehler aus der Praxis

Ein häufiger Fehler ist, dass das Projekt als "IT-Thema" deklariert wird, obwohl Fachwissen und Prozessverständnis aus dem Business nötig sind. Ein anderes typisches Problem ist, dass das Betriebsmodell nur für den Piloten gilt und nicht für den Dauerbetrieb geplant wird. Ein dritter Fehler besteht darin, dass niemand für die laufende Modellüberwachung zuständig ist, so dass Drift oder Bias erst bemerkt werden, wenn Kunden reagieren.

Wer welche Rolle übernehmen kann – und sollte

Haben Sie überlegt, eine klare Rollenmatrix einzuführen? In der Praxis hilft es, Verantwortlichkeiten für Datenbereitstellung, Modellentwicklung, Qualitätskontrolle, Betrieb und rechtliche Compliance getrennt zu benennen. Aus meiner Erfahrung funktionieren kleine, klare Rolleinheiten besser als grosse, schwammige Verantwortungsbereiche. Das schafft nicht nur Entscheidungswege, sondern auch Rechenschaft. Welche Rolle fehlt in Ihrem Projektteam aktuell?

Wie Führung und Kultur das Gelingen beeinflussen

Führungskräfte fragen oft nach Methoden. Ich frage lieber: Wie schnell trifft Ihr Team Entscheidungen? Eine Kultur, die Verantwortlichkeit belohnt, ist wichtiger als das beste Steuerungsinstrument. In Meetings erlebe ich häufiger, dass Entscheidungen vertagt werden, um Konflikte zu vermeiden. Das kostet Momentum. Wenn Führung aktiv Rollen klärt und bei Abweichungen nachhakt, werden Ressourcen effizienter eingesetzt und die Implementierung in Produktion gelingt schneller.

Rechtliche und ethische Zuständigkeiten klären

Wer stellt sicher, dass das Modell rechtlich sauber ist? Wer prüft Datenschutz und Ethik? Solche Fragen müssen explizit einer Rolle zugeordnet sein. In Projekten, die ich begleitet habe, war die rechtliche Prüfung oft reaktiv statt proaktiv. Das führte zu Verzögerungen und im schlimmsten Fall zu Nacharbeiten, die den Nutzen des Projekts schmälern. Eine frühe Zuständigkeit für Compliance spart Zeit und schützt die Organisation.

Konkrete 14–30-Tage-Handlungsempfehlung

Nehmen Sie sich die nächsten zwei bis vier Wochen Zeit und setzen Sie ein kurzes, verbindliches Rollen- und Verantwortlichkeits-Board auf: Laden Sie die wichtigsten Stakeholder zu einem einstündigen Workshop ein, definieren Sie in diesem Termin für Daten, Modell, Betrieb, Fachbereich und Compliance jeweils eine benannte Person und halten Sie schriftlich fest, wer die Entscheidungsbefugnis und wer die operativen Aufgaben hat; vereinbaren Sie einen wöchentlichen, 15-minütigen Check für die ersten 30 Tage, in dem die benannten Personen auftretende Fragen klären und erste Aufgaben zur Produktionsreife des Modells priorisieren.

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Roman Mayr
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