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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Management Consulting Mayr / x25lab.com (nachfolgend «Anbieter») und Kunden bzw. Nutzern (nachfolgend «Kunde»). Sie gelten für alle vom Anbieter angebotenen Leistungen, insbesondere IT-Dienstleistungen vor Ort, hybrid oder remote, Beratung, Projekt- und Serviceleistungen, sowie für Online-Software-Tools, Portale und digitale Inhalte. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn sie vom Anbieter ausdrücklich schriftlich bestätigt werden.

2. Definitionen
Website/Plattform: Die Online-Präsenz unter https://x25lab.com sowie zugehörige Subdomains, Portale und Tools.
Leistungen: Sämtliche Dienstleistungen, Werk- und/oder Auftragsleistungen, Support, Wartung, Schulungen, Beratungen, Projektarbeiten, Deliverables (z.B. Konzepte, Dokumente, Quellcode, Konfigurationen), sowie Software-Tools und Abonnements.
Angebot: Leistungsbeschreibung inkl. Umfang, Annahmen, Preisen, Terminen, Abrechnung, allfälligen Spesen und besonderen Bedingungen.

3. Angebot, Vertragsschluss und Rangfolge
Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme eines Angebots, durch Bestellung des Kunden (z.B. per E-Mail, Formular, Checkout) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Bei Widersprüchen gilt folgende Rangfolge: (1) individuell vereinbartes Angebot/Vertrag, (2) Leistungsbeschreibung/SLA, (3) diese AGB.

4. Leistungsarten und Leistungserbringung
Der Anbieter erbringt Leistungen nach Vereinbarung als Beratung, Support, Projekt- und Serviceleistungen sowie als Werkleistungen (mit definiertem Ergebnis) oder Auftragsleistungen (Tätigwerden ohne Erfolgsgarantie). Die Leistungserbringung kann vor Ort beim Kunden, hybrid oder remote erfolgen. Der Anbieter entscheidet über die konkrete Personaleinteilung und kann Subunternehmer beiziehen, sofern keine zwingenden Geheimhaltungs- oder Sicherheitsanforderungen des Kunden schriftlich entgegenstehen.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt rechtzeitig alle erforderlichen Informationen, Zugänge, Kontakte, Testdaten, Entscheidungswege und Infrastruktur bereit und wirkt bei Abnahmen, Tests und Rückfragen innert angemessener Frist mit. Verzögerungen oder Mehrkosten aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung gehen zulasten des Kunden. Der Kunde stellt sicher, dass er zur Nutzung bzw. Bereitstellung von Daten und Systemen berechtigt ist.

6. Termine, Verzug und höhere Gewalt
Termine gelten nur als verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart sind. Bei Ereignissen ausserhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z.B. Ausfälle von Drittanbietern, Strom/Internet, Cyberangriffe, behördliche Anordnungen, Streik, Naturereignisse) verlängern sich Fristen angemessen. Der Anbieter informiert den Kunden, sobald absehbar ist, dass Termine nicht eingehalten werden können.

7. Change Requests und Zusatzaufwände
Änderungen des Leistungsumfangs, zusätzliche Anforderungen, neue Prioritäten oder nicht im Angebot enthaltene Tätigkeiten werden als Change Request behandelt und separat offeriert oder nach Aufwand abgerechnet. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Änderungen ohne schriftliche Freigabe umzusetzen.

8. Abnahme bei Werkleistungen
Bei Werkleistungen gilt das Ergebnis als abgenommen, wenn (a) der Kunde die Abnahme schriftlich erklärt, oder (b) der Kunde das Ergebnis produktiv nutzt, oder (c) der Kunde innert 10 Arbeitstagen nach Bereitstellung keine wesentlichen Mängel schriftlich rügt. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme, werden jedoch innert angemessener Frist behoben.

9. Preise, Spesen und Reisezeiten
Es gelten die im Angebot oder Checkout ausgewiesenen Preise. Falls nicht anders vereinbart, erfolgt die Abrechnung nach Aufwand (Time & Material) auf Basis der vereinbarten Stundensätze. Reisezeiten, Spesen, Übernachtungen, Verpflegung sowie allfällige Dritt- und Lizenzkosten werden gemäss Angebot oder effektiv in Rechnung gestellt. Für Einsätze vor Ort können Mindestansätze pro Einsatz/Tag gelten, wenn dies im Angebot ausgewiesen ist.

10. Zahlungsbedingungen
Kostenpflichtige Leistungen sind vor Inanspruchnahme klar ausgewiesen. Online-Zahlungen erfolgen grundsätzlich sofort und sicher über Stripe. Zahlung auf Rechnung ist nur nach vorheriger schriftlicher Zusage möglich. Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, sofort ohne Abzug (ohne Skonto) zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter Mahnspesen verrechnen und Verzugszinsen von 5 % p.a. verlangen. Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen bei Zahlungsrückstand zu suspendieren.

11. Abonnements, Laufzeit und Kündigung
Abonnements (z.B. Tool-Zugänge, Wartung, Supportpakete) laufen gemäss der bei Abschluss angegebenen Laufzeit und verlängern sich, sofern nicht anders angegeben, automatisch um die gleiche Periode. Eine Kündigung ist bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Laufzeit möglich. Einmalige Projektverträge enden mit Erfüllung der vereinbarten Leistungen. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt vorbehalten.

12. Support, Wartung und Verfügbarkeit von Online-Tools
Für Online-Tools und Portale schuldet der Anbieter eine dem Stand der Technik entsprechende Verfügbarkeit im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten. Geplante Wartungsfenster und sicherheitsrelevante Updates können zu temporären Unterbrüchen führen. Es besteht kein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit. Allfällige Reaktionszeiten, Supportzeiten und SLAs gelten nur, sofern sie ausdrücklich vereinbart sind.

13. Drittleistungen und Kundenumgebung
Der Anbieter kann zur Leistungserbringung Produkte und Dienste Dritter einsetzen (z.B. Cloud, Hosting, Payment, APIs, Kollaborationstools). Für Leistungen Dritter gelten deren Bedingungen; der Anbieter haftet nicht für deren Verfügbarkeit, Sicherheit oder Funktionsumfang. Für Störungen, Fehlkonfigurationen oder Inkompatibilitäten in der Kundenumgebung (Systeme, Netzwerke, Geräte, Berechtigungen, Policies) trägt der Kunde die Verantwortung, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart.

14. Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
Alle Inhalte, Tools, Vorlagen, Konzepte, Methoden, Skripte, Quellcodes und sonstige Arbeitsergebnisse bleiben geistiges Eigentum des Anbieters, soweit nicht im Angebot eine Übertragung oder ein exklusives Nutzungsrecht ausdrücklich vereinbart ist. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im für den Vertragszweck erforderlichen Umfang. Open-Source-Komponenten unterliegen den jeweiligen Lizenzen.

15. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden sie ausschliesslich zur Vertragserfüllung. Diese Pflicht gilt auch nach Vertragsende. Nicht als vertraulich gelten Informationen, die öffentlich bekannt sind oder rechtmässig ohne Verletzung einer Geheimhaltungspflicht erlangt wurden. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben vorbehalten.

16. Datenschutz
Die Bearbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäss der Datenschutzerklärung sowie den anwendbaren Datenschutzbestimmungen. Soweit der Anbieter Personendaten im Auftrag des Kunden bearbeitet (Auftragsbearbeitung), kann der Anbieter eine separate Vereinbarung zur Auftragsbearbeitung verlangen. Der Kunde ist verantwortlich für die Rechtmässigkeit der an den Anbieter übermittelten Daten sowie für die erforderlichen Informationen, Einwilligungen und Weisungen.

17. Bewertungen und Feedback
Bewertungen und Feedback müssen sachlich, fair und wahrheitsgetreu sein. Der Anbieter kann Inhalte entfernen, die rechtswidrig sind oder Rechte Dritter verletzen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

18. Gewährleistung
Der Anbieter erbringt Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach branchenüblichen Standards. Bei Werkleistungen beschränkt sich die Gewährleistung auf Nachbesserung innerhalb angemessener Frist. Weitere Gewährleistungsansprüche, insbesondere Wandelung und Minderung, sind soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen. Keine Gewähr besteht für Mängel, die durch Drittleistungen, Kundenumgebung, unsachgemässe Nutzung, Änderungen durch den Kunden oder fehlende Mitwirkung entstehen.

19. Haftung
Der Anbieter haftet im gesetzlich zulässigen Umfang. Eine Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust, Produktionsausfall oder Ansprüche Dritter ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Die Haftung ist, soweit gesetzlich zulässig, auf den Betrag der in den letzten 12 Monaten für die betroffene Leistung bezahlten Vergütung begrenzt (bei einmaligen Projekten: auf die vereinbarte Projektvergütung). Zwingende Haftungsbestimmungen, insbesondere bei rechtswidriger Absicht oder grober Fahrlässigkeit, bleiben vorbehalten.

20. Haftung für Hilfspersonen und Subunternehmer
Der Anbieter kann Hilfspersonen und Subunternehmer einsetzen. Soweit gesetzlich zulässig, wird die Haftung des Anbieters für Handlungen und Unterlassungen von Hilfspersonen begrenzt oder ausgeschlossen.

21. Freistellung
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus rechtswidriger Nutzung der Leistungen, aus Inhalten/Daten des Kunden oder aus einer Verletzung von Rechten Dritter durch den Kunden resultieren. Dies umfasst auch angemessene Rechtsverfolgungskosten.

22. Sperrung von Zugängen
Der Anbieter kann Zugänge zu Online-Tools und Portalen vorübergehend sperren, wenn ein begründeter Verdacht auf Missbrauch, Rechtsverletzungen, Sicherheitsvorfälle oder erhebliche Vertragsverletzungen besteht. Der Anbieter informiert den Kunden nach Möglichkeit vorab oder unverzüglich nach der Sperrung.

23. Folgen der Vertragsbeendigung
Nach Vertragsende kann der Anbieter Zugänge deaktivieren. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben unberührt. Soweit technisch möglich und rechtlich zulässig, werden kundenspezifische Daten innerhalb von 90 Tagen nach Vertragsende gelöscht oder anonymisiert, sofern keine gesetzlichen oder vertraglichen Gründe entgegenstehen.

24. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB anpassen, wenn sachliche Gründe vorliegen (z.B. Gesetzesänderungen, Erweiterung von Leistungen, Sicherheitsanforderungen). Änderungen werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail oder auf der Website angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innert 30 Tagen ab Mitteilung, gelten die Änderungen als angenommen. Bei Widerspruch kann der Anbieter den Vertrag auf den Änderungszeitpunkt kündigen.

25. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die Parteien werden die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich elektronisch.

26. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt ausschliesslich schweizerisches Recht. Soweit gesetzlich zulässig, ist ausschliesslicher Gerichtsstand Wil SG, Kanton St. Gallen, Schweiz.