Verlässliche Antworten mit KI in der Wissensbasis — Überblick

Autor: Roman Mayr

Überblick – Wissensbasen und Support richtig einordnen.

LLMO für Support & Wissensbasen ·

Policy-sichere Antworten sind entscheidend, um Mitarbeitern und Kunden korrekte Informationen zu bieten. Dies kann mit der Nutzung grosser Sprachmodelle optimiert werden, vorausgesetzt, sie sind so konfiguriert, dass Halluzinationen vermieden werden.

Grundlagen von LLMO im Support

Grosse Sprachmodelle, wie sie in der Künstlichen Intelligenz genutzt werden, bieten das Potenzial, schnell auf Anfragen zu reagieren. Sie sind in der Lage, umfangreiche Datenbanken zu durchsuchen, um passende Informationen zu liefern. Für ein KMU kann die Implementierung solcher Modelle besonders in Bereichen wie Kundenservice und interner Wissensmanagement von Vorteil sein. Wichtig ist dabei, dass die Antworten immer auf verlässlichen und überprüfbaren Daten basieren, um Missverständnisse zu minimieren.

Policy-sichere Anwendung im KMU

In KMU, wo Ressourcen oft begrenzt sind, ist die Sicherung der Qualität von Antworten zentral. Die Antworten von Sprachmodellen müssen sich an Unternehmensrichtlinien und -richtsätzen orientieren. Es ist nötig, dass Modelle korrekt trainiert und mit den relevanten Wissensbasen verknüpft sind. Eine regelmässige Überprüfung der generierten Informationen gegen offizielle Richtlinien und Dokumente gewährleistet, dass die Antworten konform und ergänzt durch Unternehmenswissen korrekt sind.

Vermeidung von Halluzinationen

Ein typischer Fehler bei der Nutzung von Sprachmodellen ist das Auftreten sogenannter Halluzinationen – wenn Modelle Informationen generieren, die faktisch inkorrekt oder irreführend sind. Dies kann geschehen, wenn die Modelle auf unvollständigen oder fehlerhaften Datensätzen basieren. Zur Vermeidung sollte darauf geachtet werden, dass die Modelle mit den neuesten und umfassendsten Daten trainiert werden. Ein weiterer Ansatz ist die Implementierung von Überprüfungsmechanismen durch Menschen, die generierte Antworten vor der Weitergabe absichern.

Typische Fehler und deren Korrekturen

Ein häufiger Fehler ist die mangelnde Aktualität der Daten, mit denen das Modell arbeitet. Dies kann korrigiert werden, indem regelmässige Updates der verwendeten Wissensdatenbank eingeplant werden. Ein weiterer Fehler ist die unzureichende Anpassung des Modells an spezifische Unternehmensrichtlinien. Dies lässt sich durch gezieltes Feintuning der Modelle und die Bereitstellung eines spezifischen Kontexts innerhalb der Trainingsdaten lösen.

Handlungsanleitung für die Implementierung


    Tag 1-3: Analyse der bestehenden Wissensbasis und Auswahl relevanter Datenquellen.

    Tag 4-7: Aufbereitung und Bereinigung der Daten für die Nutzung im Modell.

    Tag 8-12: Initiales Training des Modells unter Berücksichtigung spezifischer Unternehmensrichtlinien und -wissen.

    Tag 13-17: Durchführung erster Testläufe des Modells in einer geschützten Umgebung, um die Genauigkeit der Antworten zu überprüfen.

    Tag 18-21: Anpassung des Modells basierend auf Testergebnissen; Integration eines Überprüfungsmechanismus zur Qualitätssicherung.

    Tag 22-25: Training der Mitarbeitenden im Umgang mit dem System und in der korrekten Interpretation der Antworten.

    Tag 26-30: Offizielle Implementierung des Modells im Betriebsalltag und kontinuierliche Überwachung auf Qualität und Policy-Konformität der generierten Antworten.


Dadurch können KMU sicherstellen, dass ihre Unterstützungssysteme effizient und regelkonform arbeiten, während sie Zeit und Ressourcen sparen.

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